Pressestimmen | Winterreise

Christoph von Weitzel

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Franz Herda
Wunderlicher Alter,
soll ich mit dir gehen?
Willst zu meinen Liedern
deine Leider drehn?

W. Müller

-Frankfurter Rundschau (FR) Fuh:
„Der Bariton Christoph von Weitzel macht aus den 24 Liedern, die Franz Schubert zu Wilhelm Müller´s Gedichten in dem „Winterreise“-Zyklus zusammengefasst hat, Große Oper.

„Diese Winterreise ist kein leichtfüßiger Spaziergang, ( ) sondern eine gewaltige Anstrengung, eine Flucht vor unglücklicher Liebe in die Einsamkeit.“

„Hier ist alles Leidenschaft und eine gewaltige, manchmal selbstzerstörerische Geste.“

„Mit seiner kraftvollen Stimme bringt er den melancholischen, desillusionierenden Grundton dieses Schubert´schen Endzeitwerkes in mitreißender Weise zum klingen.“

-Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Gerhard Rhode:
„Weitzel tritt im Outfit eines modernen Unbehausten auf. Eine Figur, der wir jeden Tag auf den Straßen unserer Städte begegnen.“

„Weitzels Liedinterpretation dringst ins Existentielle ein. Nicht der schöne Gesang interessiert, sondern der durch die Musik intensivierte Wortsinn, mit dem seelische Grundsituationen beschrieben werden.“

„Plötzlich spürt man wieder die „Verstörung“ in den Liedern, die psychischen Bedrängungen und Gefährdungen, die heutzutage nicht nur Künstlern, mehr noch allen Menschen drohen, die sich in einer zunehmend brutaler werdenden Welt nicht mehr zurechtzufinden vermögen.“


„Weitzel, und das macht die Qualität seiner Interpretation aus, drängt sich nie vor die Lieder, sondern lenkt unmerklich von seiner Person ab auf die Inhalte hin, deren Aktualität oft brennend erfahren wird.“

„Moderner, gegenwärtiger kann eine „Winterreise“ mit Schubert nicht gelingen“ (FAZ)